WLV Villach – Bachverrohrung in Postran

Häufig kommt es bei Bachläufen und Straßenunterführungen zu Überschwemmungen aufgrund zu klein dimensionierter Verrohrungen. Oft können die großen Wassermengen, die bei starken Niederschlägen entstehen, nicht mehr komplett von den Rohren erfasst und abgeleitet werden.
Das PP-MEGA-Rohr mit einem Innendurchmesser bis zu 1,2 m eignet sich aufgrund des optimalen Durchflussverhaltens und der hohen Stabilität hervorragend für Bachverrohrungen. Die glatte Innenwand sorgt für wenig Widerstand und die gerippte Außenwand passt sich dem Gelände an und bietet einen guten Halt.

Das Verbauungsziel des Projektes der Gebietsbauleitung Gailtal- und Mittleres Drautal (Forsttechnischer Dienst für Wildbach- und Lawinenverbauung Kärnten), ist die Verhinderung von Bachausbrüchen im Bereich der B111 (Gailtal-Bundesstraße). Dies sollte durch die Errichtung eines Geschiebeablagerungsplatzes nördlich der B111 und der Trennung des Postranbaches von der bestehenden Verrohrung, die auch der Oberflächenentwässerung der Bundesstraße dient, erreicht werden.

Für den Postranbach wurde ein HQ100 von 3,50m³/s ermittelt. Daraus ergab sich eine für die Ausführung notwendige Rohrdimension von DN 1000. Aufgrund der beengten Platzverhältnisse musste bei den Buarbeiten besonderes Augenmerk auf die Lage der neuen Verbauung und die Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses an der Bundesstraße gelegt werden. Zusätzlich wurde, parallel zu den Arbeiten der WLV, der neue Schmutzwasserkanal und die Gemeindewasserleitung in der Bauphase mitverlegt.

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